Sonntag, 23. Juli 2017

Simon Garfield - Karten! Ein Buch über Entdecker, geniale Kartografen und Berge, die es nie gab

erschienen bei Theiss
woher: Büchereien Wien


Anhand von ausgewählten Karten erzählt Simon Garfield die Geschichte der Kartografie - angefangen von den Weltkarten der Antike über das erste Straßenverzeichnis von London bis hin zu Google Maps. So erfährt man in dem Buch, wie die berühmte Heresford-Karte verkauft werden sollte, um ein undichtes Kirchendach reparieren zu können, wie eine Karte bei der Bekämpfung einer Seuche half und weshalb Computerspiele ein neues Betätigungsfeld für Kartografen sein können.


"Schon wieder ein Buch über Karten?", hat eine Freundin vor kurzem gefragt - ja, und mit Sicherheit nicht das letzte, da das Buch von Simon Garfield wieder einmal eines ist, das zur weiteren Beschäftigung mit der Thematik und der genaueren Vertiefung in einige der von ihm vorgestellten Karten einlädt.
Ich fand diesen gut 500 Seiten dicken Streifzug durch die Geschichte der Kartografie sehr unterhaltsam und informativ. Das Sachbuch richtet sich eher an Einsteiger in diese Thematik, aber man erfährt auch noch viel neues, wenn man sich mit Kartografie bereits ein wenig auseinandergesetzt hat. Die vielen Anekdoten, Skurrilitäten und Irrtümer, die sich mitunter auch hartnäckig in Karten gehalten haben, machen das Buch umso unterhaltsamer.
Besonders gut gefallen hat mir die spürbare Begeisterung, die hinter dem Buch steckt. Ob der Autor nun die reich bebilderten Karten des Mittelalters und der frühen Neuzeit, die Karte des Rumtreibers aus "Harry Potter" oder das ehrgeizige Vorhaben eines Globenbauers beschreibt - immer steckt darin eine Leidenschaft, die wohl auch mit ein Grund ist, weshalb das Buch so unterhaltsam zu lesen ist.

Die beschriebenen Karten sind auch alle ganz oder in Ausschnitten abgebildet, aber hier kommt mein erster Kritikpunkt: Die durchwegs nur schwarz-weißen Abbildungen können oft nur schwer vermitteln, was das besondere mancher Karten ausmacht und führen auch mitunter dazu, dass man die Karten nicht allzu gut erkennen kann. Ich habe mehrmals neben der Lektüre die entsprechenden Karten im Internet recherchiert, um mir ein besseres Bild davon machen zu können.
Damit soll natürlich der Preis des Buches niedrig gehalten werden, aber bei einem Buch, das sich so sehr auch auf die Gestaltung von Karten konzentriert, ist das sehr schade.


Mein zweiter Kritikpunkt ist, dass der Autor mitunter eine recht eingeschränkt britische Sicht auf das Thema Kartografie hat. Karten aus der Antike werden recht flott abgehandelt (dass etwa die Tabula Peutingeriana oder die Mosaikkarte von Madaba lediglich nebenbei in einem Satz erwähnt werden, empfand ich schon als arges Versäumnis) und sobald dann die ersten britischen Karten auftauchen, konzentriert sich der Autor im wesentlichen darauf und besonders stark auch auf London.
Natürlich sind auch einzelne Karten außerhalb des angelsächsischen bzw. angloamerikanischen Raums Thema, aber diese sind rar gesät und gehen auch kaum über Europa hinaus. 
So spannend die vorgestellten Karten auch sind, fand ich doch die Auswahl nicht ganz ideal - hier hätte ich mir etwas mehr Abwechslung gewünscht.

Alles in allem ein interessantes und locker zu lesendes Buch, das aber auch ein paar Schönheitsfehler aufweist.

Samstag, 22. Juli 2017

Kirsten Hubbard - Wanderlove


erschienen bei Penguin Random House

Nach einer schmerzhaften Trennung scheinen sich alle Zukunftspläne der achtzehnjährigen Bria in Luft aufgelöst zu haben. Um das alles zu vergessen, bucht sie eine Tour durch Guatemala, doch die "Global Vagabonds" sind nicht die abenteuerlichen Reisenden, die sich Bria vorgestellt hätte. Als sich für sie die Gelegenheit ergibt, sich den Backpackern Rowan und Starling anzuschließen, verlässt Bria ihre Gruppe - und bekommt mehr Abenteuer als erhofft.


"Wanderlove" ist genau der richtige Roman für den Sommer und die Reisezeit, in dem es nicht nur um die tatsächliche Reise, sondern sehr stark auch um die innere Reise der Figuren geht. Zentralamerika wird farbenfroh beschrieben, wobei sich das Buch weniger auf bekannte Touristenorte konzentriert als mehr auf kleine Strände, unspektakuläre Orte und unübliche Pfade. Ein Teil der Handlung ist auf der Insel Laughingbird Kaye in Belize angesiedelt und die Autorin konnte diese kleine Insel wirklich anschaulich vor meinem Auge entstehen lassen. Dabei helfen auch die vielen kleinen Zeichnungen, die das Buch schmücken, denn Bria ist eine begeisterte Zeichnerin - und da die Autorin selbst eine Künstlerin ist, sind auch die Bilder von ihr.


Angesichts der Thematik ist es nicht erstaunlich, dass sich das Buch auch kritisch mit Fragen zu Massentourismus und Reisen im Allgemeinen auseinandersetzt. Anfangs werden die Global Vagabonds auf der einen und die Backpacker auf der anderen Seite recht plakativ und übertrieben dargestellt, aber im Laufe des Romans wird das glücklicherweise etwas relativiert. Ähnlich ist es auch mit den Figuren - erscheint Rowan zunächst noch als der typische "bad boy", kommen mehr Graustufen hinzu, als Bria ihn näher kennenlernt. Während er auf der Flucht vor seinen Dämonen ist, hat auch Bria mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen. Sie hat eine manipulative Beziehung hinter sich, die sehr einfühlsam geschildert wird.

Auf der Reise finden Bria und Rowan nicht nur zu sich selbst, sondern auch zueinander. Diese Liebesgeschichte ist zwar schnell zu erahnen, aber Kirsten Hubbard gibt den beiden viel Zeit, einander kennenzulernen und erst einmal eine vorsichtige Freundschaft zu entwickeln. Es hat mir gut gefallen, dass sie beide ausgeprägte Leidenschaften in ihrem Leben haben (Bria das Zeichnen, Rowan neben dem Reisen auch das Lesen und Tauchen) und dabei viel Verständnis für die Interessen des jeweils anderen aufbringen.
Ich finde, dass das Buch auch rein mit Freundschaft gut funktioniert hätte und die Liebesgeschichte nicht unbedingt sein musste, aber sie fügt sich dennoch gut ein.

"Wanderlove" ist ein sehr schönes Buch über das Reisen und das Erwachsenwerden, das Fernweh weckt und Lust macht, zu einer Rucksacktour aufzubrechen.

Sonntag, 16. Juli 2017

Lese-Sonntag mit Winterkatze

Winterkatze veranstaltet heute einen sommerlichen Lese-Sonntag und da ich beim letzten im Juni nicht dabeisein konnte, schließe ich mich heute gerne an.
Ich habe schon am Balkon gefrühstückt - es war zwar draußen nocht recht kühl, aber der blaue Himmel verspricht einen schönen (und vermutlich nicht zu heißen) Tag.


Seit ein paar Wochen besitze ich erstmals einen Standmixer (vorher musste mein Pürierstab für alles herhalten) und seither bin ich total im Smoothie-Fieber bzw. eher im Smoothie Bowl-Fieber. Nicht, weil letztere gerade so im Trend liegen, sondern weil ich mein Frühstück lieber löffle als trinke. Ich richte mich nicht nach irgendwelchen Rezepte, sondern schmeiße rein, was ich gerade so im Haus habe und das gelingt manchmal vorzüglich und manchmal nicht so gut. Die heute Mischung ist leider aus der zweiten Kategorie. Sie enthält etwas Avocado, Marillen, Blattspinat und Gurke, aber das ist für meinen Geschmack doch ein etwas zu hoher Gemüseanteil (zumal die Marillen leider nicht allzu süß sind). Vielleicht hätte ich die Heidelbeeren eher in den Smoothie schmeißen sollen anstatt sie als Topping zu verwenden. 

Nun, wie auch immer, ehe das hier zum Foodblog wird: Als Lektüre gabs dazu Operation Red Jericho von Joshua Mowll. Da ich damit gerade erst begonnen habe, kann ich noch nicht viel dazu sagen, aber die Aufmachung ist toll (vielleicht mach ich später noch ein paar Fotos).

So, jetzt lese ich mal weiter. Bis später!


Update um 13:15

ein kleiner Kartenausschnitt
Ich habe heute Vormittag weniger bei "Operation Red Jericho" weitergelesen als gedacht und bin stattdessen eher beim Hörbuch hängegenblieben, da ich an einer überarbeiteten Karte meiner Fantasywelt rumpinsle (was ziemlich viel Arbeit ist und nicht dadurch erleichtert wird, dass ich früher mit Photoshop gearbeitet habe und nun mit Gimp).
Allerdings wird mich auch mein Hörbuch sicher eine ganze Weile begleiten, da ich mit The Dragonbone Chair von Tad Williams begonnen habe. Ich hatte vor Jahren schon mal in das Buch (auf Deutsch) reingelesen und damals aber nach wenigen Seiten abgebrochen, da es mich nicht gereizt hat.
Nun versuche ich es noch einmal, muss aber gestehen, dass meine Geduld auf eine harte Probe gestellt wird. Nach zweieinhalb Stunden geht mir Simon schon einigermaßen auf die Nerven, während die Handlung noch nicht so recht in Gang kommen möchte. Ich habe allerdings schon von mehreren Seiten gehört, dass die ersten 200 Seiten mühsam sind und es danach besser wird, also bin ich mal optimistisch.

Gerade hatte ich auch schon Mittagessen - Kartoffel-Zucchini-Curry mit Einkorn - und nun werde ich mal eine kleine Blogrunde drehen.   


Update um 19:00

Irgendwie passiert mir das öfter mal an Lesetagen: Ich mache alles mögliche, lese aber kaum. %-)
Zwar habe ich am Nachmittag eine Weile am Balkon bei "Operation Red Jericho" weitergelesen, aber dann war ich spazieren und seit ich zurück bin, war ich die ganze Zeit mit der Karte und mit Gimp beschäftigt. Da ich mit diversen Tutorials herumprobiert habe, habe ich dabei noch nicht mal Hörbuch gehorcht. Mal sehen, ob ich am Abend nun noch zum Lesen komme - abgesehen davon, dass mich gerade die Kartenbastelei mehr interessiert, finde ich auch einfach das Buch noch nicht so fesselnd. So faszinierend auch die Aufmachung ist - Plot und Schreibstil können mich bislang nicht ganz überzeugen.

Und sonst so? Wir haben einen 13. Doctor! Ich kenne die Person bereits aus einer anderen Serie, wo ich die schauspielerische Leistung sehr überzeugend fand. Insofern bin ich mal vorsichtig optimistisch, auch wenn ich gern noch mindestens eine weitere Staffel mit Peter Capaldi hätte. Ich bin aber auf jeden Fall gespannt, was Chris Chibnall aus der Serie machen wird. Seine Charaktere bei Broadchurch waren richtig gut geschrieben - was das betrifft, habe ich also große Hoffnungen.
Jetzt würde ich mir nur noch wünschen, dass Jack Harkness endlich mal wieder in der Serie auftaucht!


Update um 23:45

Ich werde mich nun ins Bett verabschieden. Am Abend hab ich noch eine Weile beim Hörbuch weitergehört und bin nun immerhin schon viereinhalb Stunden weit gekommen. Inzwischen zeigen sich auch Anflüge eines Plots. ;-) Mal sehen, wie es damit noch weitergeht und wie mir "Operation Red Jericho" weiterhin gefällt.

Ich hab zwar heute nicht sehr viel gelesen, aber dennoch wars ein netter Lese- und Kreativtag. Danke fürs Kommentieren und schlaft gut! 

Donnerstag, 13. Juli 2017

Buchstabengeplauder #80

Der Juli hat uns in Wien bisher einen Wechsel aus Hitze und Unwettern beschert. Ich finde zwar die extremen Wetterwechsel etwas anstrengend, aber immerhin ist trotz heißen Tagen die Temperatur in der Wohnung noch in Ordnung (auf jeden Fall angenehmer als Ende Juni), da zwischendurch immer wieder mal ausgiebiges Lüften möglich ist. Auch auf meinem Balkon ist es abends an den meisten Tagen recht erträglich und so verbringe ich dort gerade viele gemütliche Lesestunden.

Die Kirschtomaten freuen sich über die vielen Sonnenstunden
 Zuletzt habe ich Karten von Simon Garfield ausgelesen, das sich mit der Geschichte der Kartografie beschäftigt und mir gut gefallen hat. Als ich es gestern in die Bibliothek zurückgebracht habe, wollte ich eigentlich nur ein, zwei Bücher mitnehmen, aber mir sind dann ein wenig die Pferde durchgegangen. Dieser kleine Stoß ist temporär bei mir eingezogen:


Cavaliersreise von Mackenzi Lee klang bei Winterkatze ganz unterhaltsam und Operation Red Jericho von Joshua Mowll stand wegen der ungewöhnlichen Gestaltung schon lang auf meiner Liste. Cocktails von Pamela Moore habe ich dieses Jahr bereits einmal angelesen und ganz interessant gefunden; Kosmologie für Fußgänger von Harald Lesch und Jörn Müller durfte ebenfalls mit, da es ein sehr kurzweiliges Buch über Astronomie sein soll. Und schließlich habe ich durch Zufall noch Humboldts letzte Reise von Vincent Froissard und Étienne Le Roux erspäht - eine Graphic Novel, die ich vor kurzem auf meine Wunschliste gesetzt hatte.
Da ich nicht geplant hatte, mich so gut einzudecken, war ich nur mit einem recht kleinen Rucksack unterwegs, in dem sich außerdem schon andere Sachen befanden. Kennt jemand die Szene aus "Gilmore Girls", in der Rory eine ganze Reihe von Büchern in ihrem Schulrucksack unterzubringen versucht? Alle, die sie nicht kennen, können sie hier sehen (es lohnt sich):



Daran musste ich gestern auf jeden Fall denken, als ich meinen Rucksack viermal ein- und ausgepackt habe, bis schließlich doch noch alle Bücher darin Platz gefunden haben. ;-)

Aber ich bin nicht nur mit Lesen beschäftigt: voriges Wochenende war ich mit einer Freundin im Germanischen Gehöft Elsarn, einem kleinen aber feinen Freilichtmuseum.


Bücher, Ausflüge, Balkonernte - alles in allem kann der Sommer von mir aus gern so weitergehen!

Sonntag, 9. Juli 2017

[Zwischenstand] Challenges und Lesevorhaben 2017

Da nun die Hälfte des Jahres rum ist, ist das die passende Zeit, um einmal einen kleinen Blick auf meine diesjährigen Lesevorhaben zu werfen.

Lese-Bingo 2017


Meine einzige "richtige" Challenge dieses Jahr ist Carolines Lese-Bingo. Ich komme sehr gut voran - von 25 Feldern fehlen mir nur noch sieben. Bei den meisten fehlenden weiß ich schon, was ich lesen möchte, aber speziell bei einer Kategorie tue ich mir noch etwas schwer: Ein Buch mit einer Zahl auf dem Cover
Fallen euch entsprechende Bücher ein, die ihr weiterempfehlen könnt? 
Ich hatte mir dafür eigentlich "Eierlikörtage. Das geheime Tagebuch des Hendrik Groen, 83 ¼ Jahre" überlegt, aber bisher war mir nicht wirklich danach und allmählich habe ich das Gefühl, dass ich einen Plan B brauche.

Ein wenig macht mir auch noch die Kategorie Ein Buch, in dem es spukt zu schaffen. Da ich ein Angsthase hoch drei bin, brauche ich also ein Buch, in dem es spukt, das aber dennoch nicht gruselig ist. Nicht ganz einfach (und vermutlich werde ich am ehesten bei Kinderbüchern fündig). Auch hier nehme ich gern Empfehlungen entgegen!  
 

Persönliche Lesevorsätze


Neben der Challenge habe ich mir (wie zu Beginn des Jahres erwähnt), ein paar eigene Vorsätze überlegt, die ich auf dem Blog nicht aufgelistet habe, um mich nicht unter Druck zu setzen. Bei dieser Gelegenheit werfe ich aber auch hierauf einmal einen Blick:

12 englische Bücher

Es hat sich bei mir schon seit Jahren etabliert, dass ich wenigstens ein englisches Buch pro Monat lesen möchte. Da ich in den Vorjahren mit diesem Ziel keine Probleme hatte und auch dieses Jahr bereits 10 englische Bücher gelesen habe, ist es möglicherweise inzwischen überflüssig, diesen Vorsatz überhaupt zu formulieren. Folgende englische Bücher habe ich in diesem Jahr gelesen bzw. gehört:

1. J. K. Rowling - Harry Potter and the Half-Blood Prince
2. John Green - Looking for Alaska
3. J. K. Rowling - Harry Potter and the Deathly Hallows
4. Carol Rifka Brunt - Tell the Wolves I'm Home
5. Brandon Sanderson - The Rithmatist
6. Guy Gavriel Kay - A Song for Arbonne
7. Morgan Matson - Amy & Roger's Epic Detour (Reread)
8. Marie Brennan - In the Labyrinth of Drakes
9. Patricia McKillip - The Bell at Sealey Head
10. Kirsten Hubbard - Wanderlove

5 Sachbücher

Auch dieser Vorsatz ist keine große Herausforderung - ich hatte ihn bereits vor der Hälfte des Jahres erfüllt:
1. Dirk Liesemer - Lexikon der Phantominseln
2. Cheryl Strayed - Der große Trip
3. Nathaniel Philbrick - Im Herzen der See
4. Kathleen Winter - Eisgesang
5. Dan Kieran - Slow Travel

3 Nobelpreisträger

Mit diesem Vorsatz habe ich deutlich mehr zu kämpfen. Bisher komme ich nur auf ein Buch und zwar auf "Karnak-Café" von Nagib Machfus. Wird Zeit, dass ich mir mal wieder einen Nobelpreisträger/eine Nobelpreisträgerin schnappe.

10 SuB-Leichen (Bücher, die vor 2017 auf meinem SuB gelandet sind)
 
Dieser Vorsatz hat mich dieses Jahr wirklich angespornt, endlich meinen Alt-SuB abzubauen. Bis Ende des Jahres habe ich hoffentlich einen sehr jugendlichen SuB und so soll es dann auch bleiben (das wäre zumindest der Plan). Gelesen habe ich bislang:

1. Martin Schemm - Der Goldschatz der Elbberge (im April 2014 bei mir eingezogen)
2. Hans Traxler - Die Wahrheit über Hänsel und Gretel (auf meinem SuB seit Mitte 2016)
3. Barbi Markovic - Superheldinnen (Roman einer Lehrgangs- und nun Arbeitskollegin, der seit Februar 2016 bei mir auf das Lesen wartete)
4. Brandon Sanderson - The Rithmatist (war im Sommer 2015 ein Geschenk von Elena)
5. Christoph Ransmayr - Der Weg nach Surabaya (ist mir Anfang 2016 in einem Antiquariat in die Hände gefallen)
6. Liz Jensen - Das neunte Leben des Louis Drax (im Sommer 2016 bei mir eingezogen)
7. Rachel van Kooij - Klaras Kiste (in meinem Regal seit Oktober 2016 und und damit meine jüngste SuB-Leiche)
8. Wolfgang Herrndorf - tschick (hat im Juli 2016 den Weg zu mir gefunden)

Mal sehen, ob ich meinen SuB im Laufe des Jahres vielleicht noch gänzlich von 2015- und 2016-Zugängen befreien kann. Da ich ja ab und zu auch ganz niegelnagelneue Bücher lesen bzw. in der Bibliothek stöbern möchte, streue ich diese halt immer nur sporadisch dazwischen.
 

Es läuft also dieses Jahr sehr gut. Ich denke, es macht sich bezahlt, dass ich mich mit Challenges heuer so zurückgehalten habe. Mal sehen, ob ich bis Ende des Jahres alle Vorhaben schaffe - beim Lese-Bingo wäre es eine Premiere, wenn ich tatsächlich einmal alle Felder durchstreichen könnte.